StiftungZentrum für Appenzellische Volksmusik
In einer gross angelegten Feldforschung wurde in den Jahren 2003–2007 eine alte Gesangskultur des Appenzellerlandes aufgearbeitet: Ratzliedli. Im Dezember 2007 erschien die Doppelpublikation „Ratzliedli“ (über 1200 Strofen, 80 Melodien, 16 Tanzlieder-Melodien im Anhang; reich bebildert) und „Ratzliedli för en Hosesack“ (über 600 Strofen, 37 Melodien).
Doo e paa Möschteli (Melodie:„rulla-di-rulla, es ischt halt eso“):
| Ond brandschwazes Hoor, seb het miini Frau; ond brandschwaz aagloge, seb hets mi graad au! De Pfare het predeged: s Stehle sei Sönd. Abe phaalte, seb tööme, wa me zuefällig fönd. E Frau ohni Maa tuet zitwis fantäschtig; en Maa ohni Frau hets all eebe loschtig! Meedli, dii wetti, gsiehscht eebe guet uus! Hescht Göld – e-n-Ooschwetti – ond Holz vorem Huus. Di Aalt, die tuet rauche, ond d Meedl, die kifft; der Aalt ond de Bueb, die suuffid halt s Gift. |
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Das Roothuus Gonten ist nicht ein
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